Schwerhörigkeit

Eine Hörminderung fängt meist ganz harmlos an: Helle Klänge (z.B. die Türklingel) werden überhört, man hat das Bedürfnis den Fernseher lauter einzustellen und viele Menschen "nuscheln".

Altersschwerhörigkeit

Was ist passiert? Die hellen Töne lassen nach und man merkt es nicht, weil die Lautstärke, die man ja in den tiefen Tönen empfindet, gleich bleibt. Ein schleichender Prozeß, vor dem unser Hörzentrum uns nicht warnt. Wenn man einen sogenannten Ohrpropf hat, also alles leiser hört, eine plötzliche Erscheinung, unternimmt man sofort etwas dagegen.

Schwerhörigkeit ist meistens ein sich langsam entwickelnder Prozess. Die häufigste Form der Fehlhörigkeit ist die Altersschwerhörigkeit, genannt Presbyacusis. Mit den Jahren nutzt sich das menschliche Gehör ganz natürlich ab.

Medizinisch ist sie, wie auch die Lärmschwerhörigkeit als Haarzellenschaden gekennzeichnet. Die Bereiche, die für die höhen Töne zuständig sind, degenerieren (rote Pfeile).

Bereiche für hohe Töne

Die Besonderheit ist auch noch, dass der Verlust nur die leisen Töne betrifft, lautes nerviges empfindet man laut wie früher. Leider ist dieses ein irreparabler Verschleiß.
Wir sprechen dann von einem Hochtonverlust, der, weil er langsam kommt, leider erst sehr spät bemerkt wird. Wenn Verwandte und Kinder darauf ansprechen, wird die Hörminderung meist damit verdrängt. Oft wird gesagt: "Ihr nuschelt, früher hat man deutlicher gesprochen".

Die Angehörigen machen dann meistens den Fehler, dass sie aus Fürsorge besonders laut schreien, was keinen Erfolg bringt.

Die Folgen dieser Hörminderung sind oft: Isolation und Verlust von Lebensqualität (man zieht sich zurück).

Kommunikation wird zum Stress.


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